2009

24.11.2009 - Ein Dorfwappen aus Tulpen

Bürgerring Horn-Millinghausen setzt in symbolischer Aktion Startpunkt für sein Arbeit

"Wir wollen etwas verändern. Für uns ist diese Aktion das Symbol für einen Aufbruch", erklärt Kordula Raneck, erste Vorsitzende des Bürgerrings. Mit einem Spaten in der Hand steht sie, zusammen mit dem Vorstand des Vereins und weiteren Mitgliedern, auf einer kleinen Rasenfläche nahe des Marktes. Als erste Vereins-Aktion hat der Bürgerring dort am auf einer rund neun Quadratmeter großen Fläche Tulpenzwiebeln in Form des Dorfwappens gesetzt.

"Horn soll aufblühen", betont auch der frühere Ortsvorsteher Franz Meier. Natürlich nicht nur in Form von Tulpen. Ziel des Bürgerrings sei es, zusammen mit den bestehenden Vereinen eine Bestandsaufnahme zu machen, um dann im nächsten Jahr gemeinsam neue Projekte zu verwirklichen. Im Januar stehe aber erst die Gründung verschiedener Arbeitsgemeinschaften und des Beirates an, so Raneck. Die Idee für das Blumenwappen hatte der stellvertretende Vorsitzende Stefan Fischer. Im Vorfeld hatte Matthias Maas die Blumenzwiebeln besorgt, den Rasen auf der Fläche abgeschält und den Boden gelockert. "Er hat und mit Rat und Tat zur Seite gestanden", bedankte sich Kordula Ranek. Im nächsten Jahr soll das Wappen dauerbepflanzt zu einem Hingucker werden.

12.11.2009 - Gemeinsam den Ort stärken

Bürgerring Horn-Millinghausen geht in seiner Gründungsversammlung
mit 50 Mitgliedern an den Start - Vorstandsteam plant erste Aktionen

Die Symbolik des Logos ist eindeutig: Eine goldener Ring, in dem das Wappen von Horn-Millinghausen steht. Möglichst viele Einwohner des Dorfes möchte der neue Bürgerring Horn-Millinghausen in seine Arbeit und sein Wirken einbeziehen. Zur Gründungsversammlung am Dienstagabend war es daher umso erfreulicher, dass zahlreiche Einwohner in die Gaststätte Spiegel gekommen waren. 50 Teilnehmer der Versammlung nutzten die Gelegenheit, Mitglied im neuen Bürgerring zu werden. Zunächst jedoch galt es, Formalitäten zu erledigen. So verlas und erklärte Rainer Niehaus zunächst die Satzung, anschließend wurden der Jahresbeitrag festgelegt und Fragen aus der Versammlung beantwortet. Die besagten 50 Gründungsmitglieder - allesamt hatten dazu vor Ort einen Mitgliedsantrag ausgefüllt - wählten dann den ersten Vorstand. So ließ Wahlleiter und Ortsvorsteher Martin Niehaus, der Kraft seines Amtes auch ohne Wahl dem Vorstand angehört, in geheimer Wahl über den Posten des Vorsitzenden entscheiden. Das Votum fiel deutlich für Kordula Raneck aus, die nach ihrer Wahl die Gelegenheit nutzte, kurz auf die Notwendigkeit des Bürgerrings einzugehen. „Ganz persönlich habe ich festgestellt, wie wichtig es ist, Traditionen zu pflegen. Zudem gibt es hier noch viele Bürgerinnen und Bürger, die sich noch nicht als Horn-Millinghäuser fühlen. Die Chance, sie zu integrieren, haben wir mit dem Bürgerring.“
Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden daraufhin Stefan Fischer und Rainer Niehaus gewählt, Kassierer wurde der frühere Ortsvorsteher Franz Meier. Als Schriftführer fungiert künftig Kaspar Heinrich Schlüter, Pressesprecher ist Udo Spiekermann. Anschließend erließ die Versammlung einstimmig die neue Satzung - vorbehaltlich einer Anerkennung von offizieller Stelle. So steht unter anderem noch der Eintrag ins Vereinsregister aus sowie die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt.

Und wie sehen künftig die Aufgaben des Bürgerrings aus? Zwecke des Vereins sind unter anderem die Förderung bürgerschaftlichen Engagements, die Gestaltung und Verschönerung des Ortsbildes, die Förderung kultureller Einrichtungen sowie die Erforschung und Bewahrung der Dorfhistorie. Als Gremien des Vereins in Gründung fungieren neben dem Vorstand auch der noch zu bestimmende Beirat, verschiedene Arbeitskreise und die Mitgliederversammlung.
Neben Privatpersonen können sich unter anderem auch Vereine als institutionelle Mitglieder dem Verein anschließen. Als erstes Mitglied dieser Art konnte die Versammlung den Sportverein Rot-Weiß Horn begrüßen. Weitere Vereine und Einrichtungen wie der Schützenverein, die Frauengemeinschaft, die Feuerwehr und das Familienzentrum haben bereits ihre Unterstützung zugesichert und besprechen Einzelheiten in den nächsten Tagen.
Als erstes steht für den Verein am 21. November um 10 Uhr nun eine symbolische Aktion an. Dann soll auf einem Grundstück nahe des Marktes das Dorfwappen in Form von Tulpenzwiebeln gelegt werden. Weiterhin steht bereits fest, dass sich ein Arbeitskreis ab Januar mit dem Projekt „Gastliches Dorf 2011“ beschäftigt und so eine Idee des Schützenvereins unterstützt. Als weiterer Arbeitskreis wird künftig die Arbeitsgemeinschaft Horner Feldflur fungieren. Zudem soll sich eine Gruppe mit der Ortshistorie auseinandersetzen. Kordula Raneck: „Es gibt sehr viele Punkte, an denen wir ansetzen können.“