2012

11.12.2012 - Rote Mützen für die Kinder

Eine Feuerstelle strahlte eine wohlige Wärme aus. Die Lichter am geschmückten Weihnachtsbaum glänzten. Würziger Glühwein oder fruchtiger Punsch sorgten für die innere Wärme und Reibekuchen, frisch aus der Pfanne, mundeten Jung und Alt gleichermaßen. Obwohl die nass-kalte Witterung die ursprünglichen Planungen des Bürgerrings Horn-Millinghausen, nämlich auf der Kirchwiese erstmals einen Nikolausmarkt zu veranstalten, durchkreuzte, traf sich die Bürgerschaft des Doppeldorfes dennoch in gemütlicher Runde.

Kurzerhand wurde das vorweihnachtliche Marktgeschehen auf dem Pausenhof der Cyriakus-Schule verlegt. Dort war fester Boden unter den Füßen garantiert und das Überdach des Eingangsbereiches versprach „trockene Häupter“, falls der Regen nicht aufgehört hätte.

So entwickelte sich rasch eine adventliche Stimmung, die die Begegnungen und Gespräche begleitete. Und die Kinder fieberten dem Besuch des Nikolauses entgegen. Der hl. Mann (Bürgerringsvorsitzender Rainer Niehaus) mit dem roten Mantel und weißen Rauschebart hatte für den Nachwuchs nicht nur freundliche Worte parat, sondern hatte gar rote Nikolaus-Zipfelmützen als Geschenke mitgebracht. Dazu gab’s frischgebackene „Nikolaussterne“. Das süße Gebäck wurde von vielen Kindern gleich verputzt. Zweifellos, der erste Nikolausmarkt war ein Erfolg für den Bürgerring. Und vielleicht klappt’s ja im nächsten Advent mit der Kirchwiese. - gö.

06.12.2012 - St. Nikolaus besucht die Horner Kinder

Erstmals veranstaltet der Bürgerring Horn-Millinghausen am kommenden Sonntag, 9. Dezember, einen Nikolausmarkt. Auf dem neu gestalteten Platz an der Kirchwiese wird hierfür extra ein kleines Hüttendorf aufgebaut und ein Weinachtsbaum aufgestellt. Selbstverständlich wird dann auch St. Nikolaus zu Gast sein und die Kinder mit einer süßen Tüte beschenken. Bei Glühwein, Reibekuchen und weihnachtlicher Musik sind ab 16 Uhr alle Einwohner von Horn-Millinghausen und besonders natürlich alle Kinder mit ihren Eltern und Großeltern herzlich eingeladen, so der Bürgerring. Gleichzeitig soll dann der Weihnachtsbaum entsprechend geschmückt werden. Jeder der möchte, kann dafür Strohsterne und Baumschmuck mitbringen.

21.11.2012 - Sehr tödliche Häppchen

Gelblich leuchtende Fackeln, flackernde Öllichter und viele, viele Kerzen in Windlichtern wiesen in der Dunkelheit des Dienstagabends den Weg zur Turmstation in Millinghausen und zur benachbarten Scheune des Hofes von Christian und Gabi Büse. Während der Turm selbst, der bis zum Jahre 2010 noch für eine sichere Stromversorgung sorgte, in helles Scheinwerferlicht getaucht war und so wie eine weiße Säule in der abendlichen Landschaft strahlte. Das Bauwerk, 1947 für 4500 Reichsmark errichtet und bekanntlich seit einigen Monaten im Besitz des Bürgerrings Horn-Millinghausen, bildete nämlich den Treffpunkt für weit mehr als 100 Gäste, die die Gemeinschaftsveranstaltung „LiteraTurm“, zusammen vom Bürgerring und dem Energiekonzern RWE in Szene gesetzt, miterlebten.

Bürgerring-Vorsitzender Rainer Niehaus, Ortsvorsteher Martin Niehaus und nicht zuletzt der RWE Regionalleiter Sauer-/Siegerland Frank Eikel begrüßten die Gäste und skizzierten die Geschichte der RWE-Turmstation und ihre Wandlung zum Artenschutzturm, die am Freitag, 19. April '13, offiziell eingeweiht werden soll. Dafür legten sich die Mitglieder des Bürgerrings, respektive des Stammtisches „Die Bärentaler“, fleißig ins Zeug, dafür zollte ebenso Bürgermeister Peter Wessel in seiner spannungsgeladenen, ganz auf Strom und Energie launig abgestimmten Ansprache, seine Anerkennung. Martin Niehaus, selbst einer der „Bärentaler“, hob stellvertretend für alle Helfer den Jüngsten der Truppe, gerade mal 16 Jahre alt und kein Stammtischmitglied, für dessen Einsatz hervor, nämlich Eric Steimann! Ebenso erwähnt wurde die Zusammenarbeit u.a. mit Edith Schumacher aus Reihen der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU).

Nicht zuletzt galt auch allen ein dickes Dankeschön, die zur Vorbereitung der Kulturveranstaltung „LiteraTurm“ der RWE beitrugen. Der gesamte Reinerlös, die Einnahmen aus dem Kartenverkauf werden verdoppelt, stiftet das Unternehmen für den Artenschutzturm, betonte REWPressesprecher Jonas Knoop.

In der Scheune des Hofes Büse konnten die Gäste zunächst der Ess- und Trinkkultur frönen, ehe dann ein Trio des Vocalensembles Erwitte, die Sängerin Lena Peters, Sänger Fabian Schütte und Tim Kirchhoff am Keyboard, unterstützt von Techniker Niko Becker, unterhaltsam musikalische Akzente setzten und dabei ihre hörenswerte Klasse bewissen und das Auditorium beim „Kein schöner Land“ zum Mitsingen animierten.

Das besondere Ambiente der Scheune bildete dann den Rahmen für eine Lesung der Krimiautorin und Kabarettistin Kathrin Heinrichs aus Langholthausen im Sauerland. Trotz der doch recht kühlen Lufttemperatur in dem bäuerlichen Gebäude genoss die Zuhörerschaft die Auszüge aus den Krimistories, bei den sie heiter-ironisch und satirisch-augenzwinkerndüber die Sauerländer und die Strukturen im Land der „1000 Berge“ erzählt. Nicht zuletzt las sie aus dem Buch „Lippstädter Liebeshäppchen“. Einmal genossen, kann so ein Häppchen ganz schön tödlich sein. Heinrichs Geschichten aus der Provinz sind nicht allein nur spannend, sondern sprühen auch vor erfrischendem Wortwitz.

Nicht zuletzt sind ihre Alltagsgeschichten, so wirklich aus dem prallen Leben gegriffen, eine einsame Klasse für sich. Da verwundert es kaum, dass immer wieder herzhaft gelacht werden konnte und Tränen der Freude kullerten. - gö.

16.11.2012 - Morde einfach zum Lachen...

Sie mordet regelmäßig - und bringt dennoch jedes Publikum zum Lachen. Kathrin Heinrichs schreibt Krimis mit Witz und Kurzgeschichten, die ihrerseits in die Kategorie Alltagskrimi fallen. Da die Autorin und Kabarettistin ihre Heimatregion unsicher macht, ist sie bestens geeignet für die neue Lesereihe „LiteratTurm - Geschichten aus der Heimat“, die die RWE an ungewöhnlichen Orten ausrichtet. So am kommenden Dienstag, 20. November, in Horn-Millinghausen.

Ab 20 Uhr liest Kathrin Heinrichs in der Scheune des Hofes Büse, die wohlig warm beheizt sein wird, in Millinghausen. Die Autorin ist u.a. bekannt durch ihren Krimi „Lippstädter Liebeshäppchen“. Die Texte von Kathrin Heinrichs bestechen durch ein Feuerwerk aus Wortwitz und Charme und versprechen ein vergnügliches Hörerlebnis zwischen Lachen und Mitfiebern. Bekannt wurde die Autorin mit ihrer Sauerlandkrimi-Reihe um den Junglehrer und Hobbyermittler Vincent Jakobs, der in acht Mordfälle verwickelt wurde. Im Mittelpunkt des Abends steht zunächst der Millinghauser Artenschutzturm, der bekanntlich in die Obhut des Bürgerrings Horn-Millinghausen übergegangen ist und von den tatkräftigen und handwerklich geschickten Mitgliedern des Stammtisches „ Die Bärentaler“ restauriert und entsprechend für die Tierwelt, Vögel und auch Insekten, hergerichtet wird.

Ab 18.30 Uhr findet direkt am Turm ein Empfang statt, bei dem den Gästen Sekt und Glühwein gereicht wird. Um 19.15 Uhr geht’s dann rüber in die Scheune Büse. Nochmals: Dort braucht niemand zu frieren. Bürgerringsvorsitzender Rainer Niehaus dazu: „Wir werden ordentlich einheizen!“ Für das leibliche Wohl der Gäste, Essen und Trinken, alles im Eintrittspreis von zehn Euro enthalten, ist bestens gesorgt.

Die Tickets gibt es noch bei der Volksbank und der Sparkasse in Horn, bei allen Vorstandsmitgliedern des Bürgerrings und natürlich noch an der Abendkasse. Die Einnahmen aus dem Eintrittsgeldern kommen, sogar noch vom Energieunternehmen RWE anschließend verdoppelt, voll und ganz dem Bürgerring zu gute. Dieser Erlös ist für den weiteren Um- und Ausbau des Artenschutzturmes bestimmt, so Niehaus.

Vocalensemble Erwitte: Trio singt

Bereits am Turm und in Lesepausen von Kathrin Heinrichs ist ebenfalls für beste Unterhaltung gesorgt: Drei Solisten des Vocalensembles Erwitte um Fabian Schütte, Anröchte, geben Kostproben ihres gesanglichen Könnens. Diesen Auftritt des Sänger-Trios sollte man nicht verpassen, werben der Bürgerring und auch „Die Bärentaler“. - gö.

30.10.2012 - Geschichten mit Spannung

„Turm Träume - Heimat neu entdecken!“ - unter diesem interessanten Leitwort rücken der Bürgerring Horn-Millinghausen und die RWE Deutschland AG die historische Turmstation in Millinghausen in den kulturellen Fokus! Im Schatten des Bauwerkes, das 1947 für 4500 Reichsmark errichtet wurde, ist am Dienstag, 20. November, ein besonderer Heimatabend zu erleben. Dieser Abend trägt den Titel „LiteraTurm - Geschichten vom Hellweg“.

Ab 18.30 Uhr werden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger an der Turmstation, die bekanntlich vom Bürgerring Horn-Millinghausen von der RWE für einen symbolischen Preis von einem Euro übernommen wurde, erwartet. Bei einem kleinen Sektempfang, schilderte Jonas Knoop, Externe Kommunikation der RWE, jetzt bei einem Ortstermin, werden der Bürgerring Horn-Millinghausen und das Energieunternehmen gemeinsam berichteten, wie die Station derzeit nach und nach zu einem Artenschutzturm umgebaut wird. Den musikalischen Rahmen beim Empfang ziehen Sängerinnen und Sänger des Vocalensembles Erwitte. So werden u.a. einige Heimatlieder angestimmt.

Für den Turm engagieren sich ganz besonders Ortsvorsteher Martin Niehaus und seine Stammtischfreunde aus dem Millinghauser „Bärental“ und haben schon viel Arbeit in das Bauwerk investiert. Bis zur offiziellen Einweihung im April nächsten Jahres, so Bürgerrings-Vorsitzender Rainer Niehaus und Vorstandskollege Udo Spiekermann, sind auch noch etliche Handgriffe zu erledigen.

Ab 19.30 Uhr öffnet die große Scheune des Hofes Büse direkt nebenan ihre Tore. Dort liest ab 20 Uhr die Sauerländer Autorin Kathrin Heinrichs aus ihrem Hellweg-Krimi „Lippstädter Liebeshäppchen“ und sorgt für eine einzigartige Spannung. Zwischendurch ist auch nochmals das Vocalensemble zu hören.

Die Eintrittskarten für den Kulturabend in der RWE-Reihe „Literaturm“ sind ab dem heutigen Mittwoch, 31. Oktober, so Jonas Knopp, für zehn Euro, inklusive Imbiss und Getränke, bei der Sparkasse und der Volksbank in Horn sowie beim Vorstand des Bürgerrings zu haben. Die gesamten Einnahmen stellt die RWE dem Bürgerring zur Verfügung, der das Geld komplett in die Renovierung des Artenschutzturms investieren will. Aufgestockt wird der Betrag nochmals durch eine Spende der RWE, die pro verkaufte Karte ihrerseits zehn Euro zur Verfügung stellt.

Bei der Turmrestaurierung werden die „Bärentaler“ fachkundig von Dr. Henning Vierhaus von der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU) begleitet. - gö.

28.09.2012 - Lobende Worte für den Bürgerring

Die SPD Landtagsabgeordnete Marlies Stotz und das SPD-Mitglied  im Europaparlament, Birgit Sippel, waren jetzt zu Gast in Horn-Millinghausen. Nach der Begrüßung durch SPD Ortsvereinsvorsitzende Helga Kipp, informierte Ortsvorsteher Martin Niehaus die Gäste und etwa 40 interessierte Bürger im Verlauf eines Dorfrundgangs über die aktuelle Situation in Horn-Millinghausen.

Schwerpunkte dabei waren der Hochwasserschutz, die Mehrzweckhalle und die leer stehenden Ladenlokale. Dabei wuden auch Projekte des Bürgerrings besichtigt, die von Ullrich Raneck und José Ocón vorgestellt wurden.

Stotz und Sippel lobten die Initiative des Bürgerrings und den Zusammenhalt der Bürger in Horn. Martin Niehaus stellte fest, dass "der politisch unabhängige Bürgerring aber nicht alle Probleme gelöst bekomme und hier die Politik gefragt ist. Das kann man nur gemeinsam packen."

Im Anschluss an den Rundgang fand eine Gesprächsrunde mit ca. 30 Tagesmüttern und -vätern un Gasthaus Spiegel statt. Moderiert von SPD Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Wodke diskutierten Marlies Stotz und Birgit Sippel mit den Anwesenden u.a. über Arbeitsbedigungen, Ungerechtigkeiten, Planungssicherheit und andere aktuelle politische Themen.

03.09.2012 - Meilensteine erreicht

Zwei Meilensteine und damit zwei bedeutende Etappenziele, die auf ihrer ambitionierten Arbeits- und Aufgabenagenda stehen, haben die Mitglieder des Bürgerrings Horn-Millinghausen, jetzt erreicht! Im Verlauf der zurückliegenden Monate und Wochen, in denen sich mehr als 30 Arbeitseinsätze und 300 -stunden, alle ehrenamtlich geleistet, summierten, wurde das städtische Grundstück „Kirchwiese“ grundlegend neu gestaltet. Einen weiteren Meilenstein auf dem Weg, den Rainer Niehaus als Vorsitzender des Bürgerrings skizzierte, bildet der Marktplatz, der sich mit dem großdimensionierten Horner Wappen und mit dem farbigen Wandgemälde als Hintergrundkulisse als einmaliger Hingucker zeigt.

Das Erreichen der besagten Meilensteine, darauf können die Mitglieder des jungen Bürgerrings außerordentlich stolz sein, feierten etwa 150 Horner Bürgerinnen und Bürger mit. Sie wurden von Rainer Niehaus besonders begrüßt.

Unterstützung von Bürgerschaft

Mit einem besonderen Willkommen bedachte er vor allem Bürgermeister Peter Wessel, Fachbereichsleiter Ralf Linnebur sowie Thomas Schulte vom Baubetriebshof. Dabei betonte Niehaus die stets gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.

Als Beispiel führte er an: „Wenn es um die Bereitstellung von Material ging, haben wir morgens angerufen und abends konnten wir alles schon einbauen!“

Projektleiter Thomas Stiebner zeichnete interessant das Werden des bisher brachliegenden Grundstücks zum Treffpunkt nach; vom Roden des wildwucherndem Grüns bis hin zum Pflanzen neuer Bäume, Anlegen der Feuerstelle und der festen Eingrenzung. Nicht unerwähnt ließ Stiebner die Unterstützung der Nachbarn, die u.a. Getränke zur Verfügung stellten oder schon mal Geld spendeten, damit sich das „Team vom Bau“ u.a. mit Pizza stärken konnte.

Sobald der Rasen dicht gewachsen ist, kann das „Kirchwiesen“-Grundstück genutzt werden. Im hinteren Teil ist auch Fußballspielen später möglich, damit die Bälle nicht auf die Lange Straße rollen. Stiebner dankte namentlich, setzte damit aber niemanden zurück, der ebenfalls mitarbeitete, Michael Meindel, Casper-Heinrich Schlüter für die Bereitstellung von Gerätschaften und Rainer Niehaus, der den „guten Geist des Projektes gegeben habe“.

Ebenfalls im Verlauf von mehr als 30 Arbeitseinsätzen und 300 -stunden wurde der Horner Marktplatz mit einer neuen Optik versehen. Herzstück ist das gemauerte Wappen, mit dem großen Posthorn aus Stahlblech, das bereits schon die gewünschte rostige Patina angesetzt hat und von frischem Grün umgeben ist.

Den Anstoß für den „neuen Horner Markt“, erinnerte Rainer Niehaus, gab der frühere Ortsvorsteher Franz Meier, der leider erkrankt ist. Ihm und seiner Familie galten gute Wünsche und Applaus.

Das signifikante Wandgemälde, ca. 50 qm, wir berichteten, steuerte der Horner Künstler und Galerist José Ocón bei. Er stellte den Kirchturm von St. Cyriakus in den Mittelpunkt. Unsere Zeitung berichtete ausführlich über das Werk und dessen Intention.

José Ocón freute sich bei der Einweihung über den breiten Zuspruch der Horner Mitbürgerschaft für sein Gemälde. So sei seiner Arbeit freundlich begleitet worden; auch wenn es mal kritische Töne gab.

Anerkennung für Künstler José Ocón

Bürgermeister Peter Wessel betonte mit Blick auf beide Grundstücke: „Solche Leistungen kommen nicht von einem Partyservice, sondern sind schlicht Eigenleistung. Deshalb freue ich mich, dass sie mit einer tollen Gemeinschaftsleistung zwei Grundstücke so wunderbar gestaltet haben: Die Kirchwiese ist ein „feiner Versammlungsplatz“ und der Markt ist nun ein wahres „städtebauliches Schmuckstück“.

Zu José Ocón gewand, dankte der Bürgermeister für das Kunstwerk: „Ich spreche Ihnen meine Riesenanerkennung aus für die Verschönerung dieser jetzt so markanten und auffälligen Ortsmitte!“

Dem Bürgerring und allen Helferinnen und Helfern sowie seinen Unterstützern zollte Ortsvorsteher Martin Niehaus seine Anerkennung und großen Dank: „Es lohnt sich für Horn-Millinghausen zu arbeiten, um auch der Jugend später ein intaktes Dorf zu übergeben!“ - gö

10.08.2012 - Kirche als markantester Punkt

Ein Kunstwerk mit solchen Ausmaßen zu schaffen, das ist selbst für erfahrene Künstler wie José S. Ocón etwas Besonderes. Derzeit gestaltet er die rund 50 Quadratmeter große Wand hinter dem Wappen am Horner Marktplatz für den Bürgerring Horn-Millinghausen.

Das Projekt ist für ihn Ehrensache, wie er im Gespräch mit dem Patriot erklärt. Schließlich lebt er zusammen mit seiner Frau Evelyn seit vielen Jahren in dem Erwitter Ortsteil. „Es ist das erste Mal seit etwa 40 Jahren, dass ich ein solch großes Kunstwerk selbst erschaffe“, so der gebürtige Spanier, der bereits im Vorfeld für den Entwurf ganz konkrete Überlegungen angestellt hat, wie er den Ort am besten auf der Wand verewigen kann.

„Natürlich hätte ich auch verschiedene wichtige Gebäude aus dem Dorf in das Kunstwerk übernehmen können. Doch dann hätte man vermutlich nur noch Bauwerke gesehen - und das eine oder andere hätte gar nicht mehr ins Bild gepasst“, so José S. Ocón. Stattdessen setzte er bereits in seinem Entwurf auf die Reduktion auf das Wesentliche. „Der markante Horner Kirchturm ist aus allen Himmelsrichtungen zu sehen. Ansonsten sieht man auf der Fahrt in unseren Ort vor allem zwei Dinge: viel Grün und viele Felder“, erklärt der Künstler seine Überlegungen.

Genau diese Elemente finden sich nun in dem Kunstwerk am Horner Marktplatz wieder. Mehr noch: Das Bild ist abgestimmt auf die Umgebung. Denn wer genau mittig vor dem riesigen Wappen steht, das der Bürgerring Horn-Millinghausen in Eigenregie gebaut hat, der sieht im Hintergrund den gemalten Kirchturm von St. Cyriakus gewissermaßen aus dem Wappen herauswachsen.

Herzlichen Dank spricht José S. Ocón dem Malermeister Heinz Werner Sattler aus, der selbst in Horn-Millinghausen wohnt. „Er hat die Mauer in vielen Stunden von Grund auf überarbeitet. Sonst hätte ich mit dem Kunstwerk gar nicht beginnen können“, so der Künstler, der inzwischen auch Erstaunliches festgestellt hat: Je nach Lichteinfall wirken die Farben unterschiedlich. Das gesamte Kunstwerk ist übrigens mit hoch qualitativen Acrylfarben gemalt, denen bereits vor dem Auftragen ein so genanntes Fixativ beigemischt wurde. José S. Ocón: „Zum Abschluss kommt noch eine Lackierung darüber. Und bei Bedarf kann das Kunstwerk jederzeit nachgebessert werden.“ - bw

13.07.2012 - Wandbild als Hingucker

Immer deutlichere Konturen, dank des engagierten Einsatzes des Bürgerrings Horn-Millinghausen und zahlreicher Helferinnen und Helfer, nimmt die ehrgeizige Neugestaltung des Horner Marktplatzes an der Lange Straße / Böckumer Straße an. Schritt für Schritt rückt die Vollendung des Projektes näher. Darauf weist schon jetzt hin, dass der Einweihungstermin steht: „Samstag, 1. September, 15 Uhr“, blickte Bürgerringsvorsitzender Rainer Niehaus in den Kalender. Mit der neuen „Horner Mitte“ soll auch gleichzeitig das Kirchwiesen-Grundstück, das derzeit ebenfalls grundlegend neu angelegt wird, seiner Bestimmung übergeben werden.

Die deutlichen Konturen des Marktes dokumentieren das gemauerte Ortswappen mit dem großen metallischen Wappen, das immer mehr von einer gewünschten rostfarbenen Patina charakterisiert wird sowie der immer dichter werdenden Grünbepflanzzung. Die Gehwege, die so breit ausgelegt sind, dass sie mit einem Zwillingskinderwagen befahren werden können, sind längst „eingelaufen“, um’s locker zu formulieren.

Zum „I-Tüpfelchen“ der zukünftigen Optik des Marktplatzes soll nun, so das erklärte Ziel des Bürgerrings, die Neugestaltung der angrenzenden Wand des Grundstückes werden. Die Gestaltung der Wand war in diesen Tagen das zentrale Thema eines Ortstermins, den Bürgerringsvorsitzender Rainer Niehaus und Ortsvorsteher Martin Niehaus anberaumt hatten.

In Bürger-Runde wurden verschiedene Vorschläge, die sich vom stylischen Graffiti-Schriftzug über klassische Zeichnungen der Horner Wahrzeichen, insbesondere des Kirchturms, bis hin zum Gedankenspiel, dass das Logo, das vor zwei Jahren für das Kirmesdorf unter Horner Regie warb, bewegten, diskutiert. Nicht zuletzt brachte Gisela Dransmann aus Reihen des Bürgerrings eine interessante „naturnahe Lösung“ ins Gespräch. Danach sollte die Wand weiß gestrichen und mit Grün- und Blumenranken gestaltet werden. In der entscheidenden offenen Abstimmung votierten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger dafür, dass der in Horn ansässige Künstler und Galerist José Ocón die Wand künstlerisch und repräsentativ für den Ort gestalten soll.

Seinen Entwurf, siehe kleines Foto im obigen Bild, zeigt, beschrieb José Ocón, den „abstrahierten Kirchturm und die Landschaft“ und fügte erklärend hinzu: „Beide Elemente sind ‘die’ Visitenkarte von Horn!“

Weitere Informationen folgen, wenn das Bild in den nächsten Wochen vom Künstler unter freiem Himmel geschaffen wird. Zuvor muss die Wand, beschrieb Rainer Neuhaus, noch entsprechend vorbereitet, u.a. geglättet, werden.

Zusammen mit seiner Frau Evelyn möchte José Ocón als in Horn lebender Künstler die Bemühungen des Bürgerrings und des Ortsvorstehers zur Verschönerung des Ortes unterstützen. Dazu soll der nun erwählte Entwurf für die Mauergestaltung und deren Realisierung ein Beitrag und ein Geschenk des Künstlerpaares an die Gemeinde sein. Das notwendige Material, primär die Farben, wird aus der Kasse des Bürgerrings beglichen, war zu hören. - gö.

06.06.2012 - Turm für Mensch und Tier

Die tatkräftigen und handwerklich geschickten Mitglieder des Stammtisches „Bärental“, Hubertus Büse, Christian Büse, Heribert Ahlke, Berthold Steimann, Eric Steimann, Michael Pilk, Christoph du Mont, Thomas Gärtner, Andreas Lange sowie nicht zuletzt auch Ortsvorsteher Martin Niehaus, haben die Aufgabe übernommen, die Turmstation, die einstmals der Stromversorgung diente, zu einem Biotop für heimische Tierarten, Vögel, u.a. Mauersegler, Sperlinge, Falken, Eulen oder auch für Insekten, umzugestalten.

Bänke laden zum Ausruhen ein

Aber nicht nur den Tieren, erklärte Martin Niehaus, soll der Turm als „Dach über dem Kopf“ dienen, sondern u.a. ebenso Spaziergängern oder Radfahrern, die des Weges kommen. Demnach ist nun angedacht, die bisherige Eingangstür zu entfernen, um den dahinter liegenden kleinen Raum der Öffentlichkeit ungehindert zugänglich zu machen. So kann dieser Raum als Unterstand, der mit zwei Bänken möbiliert wird, bei Regen oder bei Touren, sei’s zu Fuß oder per Zweirad, zum Erholen genutzt werden.

Tafeln informieren über Fauna und Flora

Nicht zuletzt können sich interessierte Mitmenschen per Info-Tafeln über die heimische Fauna und Flora informieren, blickten die „Bärentaler“ im Gespräch mit dem Patriot in die nahe Zukunft.

Die notwendigen Arbeiten führen die Stammtischfreunde, die beim Bürgerring, der RWE und auch bei der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU) Unterstützung finden, in Eigenleistung aus. Es sei denn, dass für gewisse Arbeiten, u.a. am Dach, Fachfirmen vielleicht 'ran müssen.

Bei der Umgestaltung des Turmes orientiert man sich an den Vorgaben der Stiftung „Pro Artenvielfalt“ / „Die Tierparten“ (eingetragene Markenzeichen) mit Sitz in Bielefeld. Darauf weist ein großes Plakat hin, dass die „Bärentaler“ beim Beginn der Arbeiten präsentierten.

In der jüngsten Vergangenheit hat die RWE bereits schon mehrere Turmstationen übergeben, u.a. im Juli ‘11 an den Heimatverein in Uelde. Auf diese Weise leistet das Unternehmen einen aktiven Beitrag zum Artenschutz und die historischen Bauwerke, die viele Jahre in Betrieb waren und die Landschaft sowie die Dörfer prägten, bleiben auf diese Weise erhalten. - gö.

11.05.2012 - Mildtätigkeit auch noch nach 146 Jahren

Einzigartiges Engagement für den Horner Kreuzweg

„Dieser Kreuzweg - ein Werk der Mildthätigkeit meiner Pfarrkinder wurde errichtet im Jahre - 1866“, diese Worte des damaligen Pfarrers an St. Cyriakus Horn, Topp, gemeißelt in den Sockel aus Grünsandstein der Station 14, sind heute, exakt 146 Jahre danach, wieder klar und deutlich zu lesen.

Nicht nur der Kreuzweg, der als bedeutsames kirchliches Kulturgut für die Christen im Kirchspiel Horn und für den heimischen Raum steht, hat seit fast eineinhalb Jahrhunderten Bestand, sondern ebenso die Mildtätigkeit (moderne Schreibweise) der heutigen „Pfarrkinder“.

Große Unterstützung für die Gemeinde

Denn mit großem persönlichen Einsatz und Engagement und einer beispielhaften Spendenbereitschaft der Pfarrgemeinde St. Cyriakus und der kleinen dörflichen Filialgemeinden ist es zu danken, dass der Kreuzweg im Verlauf der zurückliegenden zehn Jahre nach und nach restauriert wurde. Der Patriot berichtete mehrfach. Zuletzt, vor wenigen Tagen, bildete die Segnung der 14 Stationen, die den Leidensweg Christi eindrucksvoll bildhaft nachzeichnen, durch Pfarrer Hans Gerd Westermann den Abschluss der Restaurierung.

Unterstützung, zeigte sich Renate Große-Thie im Gespräch mit dem Patriot froh und dankbar, erhielt die Pfarrgemeinde primär von Seiten des Amtes für Denkmalpflege in Münster, dem Amt für Agarordnung und nicht zuletzt von zahlreichen Sponsoren aus der Wirtschaft und privaten Spendern. Beispielhaft sei an dieser Stelle der Bürgerring Horn-Millinghausen genannt. Für die Vereinigung war es eine angenehme Selbstverständlichkeit, einen Teil des Erlöses, der im Kirmesdorf 2009 erwirtschaftet wurde, für den Erhalt des Kreuzweges zu stiften.

Dabei klang allen Mitfinanziers die Charakterisierung, die die Denkmalpfleger in Münster artikulierten, in den Ohren: „Dem Kreuzweg wird eine über den engeren regionalen Bezug hinausgehende kunsthistorische Bedeutung zugeschrieben, die besondere Anstrengungen zu einer Erhaltung rechtfertigt!“

Dokumentation von Josef Eickhoff

Die erfolgte Restaurierung des Kreuzweges weckte beim Horner Chronisten Josef Eickhoff den Gedanken, eine Dokumentation in Wort und Bild zu verfassen. Dabei stützte sich der Autor u.a. auf künstlerische Bewertungen und Recherchen von Dr. Dirk Strohmann und dessen Kolegen Hr. Sigrist; beide vom Westfälischen Amt für Denkmalpflege. Nicht zuletzt erhielt er Hilfen u.a. aus Wien und von Renate Große-Thie. Dass so entstandene kleine Buch soll in Kürze in einer exklusiven Auflage gedruckt werden, verriet Josef Eickhoff.

Ebenso findet der Kreuzweg jetzt Erwähnung in der Schriftenreihe „Denkmalpflege in Westfalen-Lippe“ des Landschaftsverbandes (LWL) . gö.

Die Station I: Jesus wird zum Tode verurteilt. Das originale Relief verschwand vor Jahren spurlos und wurde 2010 durch einen Abguss eines passenden Terrakottareliefs des Kreuzweges in Schloss Neuhaus ersetzt.

05.05.2012 - Restaurierung ist vollbracht

Kreuzweg auf dem Horner Friedhof ist von hoher kirchlicher und kunsthistorischer Bedeutung

Von hoher kirchlicher und kunsthistorischer Bedeutung ist der Kreuzweg auf dem Friedhof in Horn. Die 14 Stationen, die den schweren Leidensweg Christi bis zu seinem Tode auf farblich gestalteten Reliefs bildlich nachzeichnen, wurden im Jahre 1866 auf Iniiative des früheren Geistlichen an St. Cyrakus, Topp, aufgestellt und umgaben das damalige Gräberfeld. Die eingangs erwähnte Bedeutung des Kreuzweges basiert auf auf Recherchen des Westfälischen Amtes für Denkmalpflege in Münster, die im Jahre 2001, als es um den Denkmalshutz für den Kreuzweg ging, angestrengt wurden. Dies mit dem unerwarteten Ergebnis, dass die in den Jahren 1844 bis 1847 von Joseph Ritter von Führich in der St. Nepomuk-Kirche in Wien gemalten Fresken als Vorlage für die Bildnisse in Horn gedient hatten.

Um den Kreuzweg zu erhalten, entschlossen sich die Gremien der Pfarrgemeinde St. Cyriakus vor nunmehr einem Jahrzehnt, die 14 Stationen, gearbeitet in Grünsandstein und die darin eingelassenen Bildnisse grundlegend zu restaurieren. Den kirchlichen Schlusspunkt hinter die Arbeiten setzte jüngst ein Hochamt in St. Cyriakus. Flankiert von Gemeindemitgliedern aus dem Kirchspiel segnete Pfarrer Hans Gerd Westermann anschließend die Stationen, vor denen zuvor Lichter entzündet wurden.

Pfarrer Westermann sprach der Gemeinde seine Anerkennung  für die geleistete Arbeit zum Erhalt des Kreuzweges aus und sprach das Gebet des Herren.    gö

 

02.05.2012 - Hitte hängt am Maibaum

Ein fröhliches Dorffest im und am neuen schmucken Bürgerhaus im Schatten der St. Agatha Kapelle begingen am ersten Mai die Einwohner von Merklinghausen-Wiggeringhausen. Dazu aufgerufen hatte der Bürgerverein. Keine Frage, dass der schön geschmückte Maibaum gebührend bewundert wurde. Bei bestem Wetter genossen die großen und kleinen Dorfbewohner, Freunde sowie Gäste ein gemütliches Beisammensein.

Etwa auf der schönen Bürgerhaus-Terrasse mit Blick auf den Spielpatz. Dabei fiel ein neues Spielgerät, eine kleine Wippe, ins Auge. Ein weiteres werde noch folgen, berichtete der Vorsitzende des Bürgervereins, Ortsvorsteher Franz Große Kleimann. Die Festbesucher verlebten gesellige Stunden bei kühlen Getränken, gegrillten Würstchen und leckeren Kuchen. Für den Nachwuchs stand eine Hüpfburg bereit und auch ein Sandkasten mit Spielzeug lockte.

Zum Gelingen des Dorffestes trugen viele fleißige Helferinnen und Helfer aus dem Doppeldorf bei, dankte Franz Große Kleimann. Das nächste Fest am und im neuen Bürgerhaus lässt übrigens nicht lange auf sich warten und ist ein ganz besonderes: Am Sonntag, 24. Juni, findet die Einweihungsfeier des Bürgerhauses statt. Gesegnet wird das Haus bereits am Freitag, 22. Juni, nach der Messe in der St. Agatha Kapelle. „Nähere Informationen folgen“, erklärte der Ortsvorsteher. - eks

HOrn - Gemeinsame Sache, selbstverständlich nicht zum ersten Male, machten zum Start in den Wonnemonat der Löschzug Horn-Millinghausen und der Bürgerring des Doppeldorfes. Ein kleines Fest auf dem Marktplatz, zu dem Löschzugführer Hubertus Büse und Ortsvorsteher Martin Niehaus Alt und Jung begrüßten, bildete den Rahmen für die Aufstellung des Maibaums.

Bürgerring-Vorsitzender Rainer Niehaus und Hubertus Büse berichteten, dass acht weitere Wappen die Traversen des „Hochstammes“ nun zieren; nämlich u.a. die des Schneiders, der Kunst, der Gaststätten, des Gartenbauers, des Lebensmittelhändlers, des Grafikers und nicht zuletzt ein Bildnis der legendären „Horner Hitte“. „Dadurch hat der Baum an Attraktivität gewonnen!“, stellte Hubertus Büse fest und dankte allen Sponsoren und ebenso dem Schlosser Bernhard Eickhoff für seine Arbeit.

Worte des Dankes richtete Ortsvorsteher Martin Niehaus an die Initiatoren der Maibaumaufstellung aus Reihen des Löschzuges und des Bürgerringes. Erfreut hob Niehaus hervor, dass an vielen Stellen des Dorfes, u.a. am Marktplatz, Arbeiten laufen, um den Ort noch schöner zu gestalten. Anschließend gingen Alt und Jung zum gemütlichen Teil über.

- Keine Frage, dass auch in anderen Orten des Kirchspiels Horn und im übrigen Stadtgebiet Erwitte die Maibräuche und gemeinschaftliche Aktivitäten und Feiern gepflegt wurden. - gö.

26.04.2012 - Pflaume am Weihnachtsbaum

"Geschafft“, freuten sich, ganz passend zum „Tag des Baumes“, Gisela Dransmann, Moritz Schulenberg, Jakob Becker, Ike Mintert, Ingbert Tiburzy und Joachim Schäfers aus Reihen des Bürgerrings Horn-Millinghausen. Mit bestem Teamwork und vereinten Kräften vollendeten sie den zweiten Baumlehrpfad in der Horner Feldflur; nämlich entlang der Pflaumenallee. Parallel zu diesen Arbeiten fanden auch die umfangreichen Bau- und Gestaltungsmaßnahmen am Grundstück Marktplatz / Böckumer Straße ihre Fortsetzung. Dank einiger Arbeitseinsätze lassen sich dort längst die Konturen der zukünftigen Optik, dominiert vom großen Horner Wappen, erkennen.

Wie der Name unweigerlich vorgibt, wird die Pflaumenallee durchgängig von Pflaumen- bzw. Zwetschgenbäumen gesäumt. Um diesen Baumlehrpfad nicht allein mit Sortenbeschreibungen zu versehen, die sich langweilige 29 Mal wiederholt hätten, setzte der Bürgerring eine recht originelle und für den heimischen Raum einmalige Idee in die Tat um. Auf den Infotafeln, die jetzt vor jedem Baum platziert sind, sind viele wunderbare Geschichten rund um das Kernobst nachzulesen, mal ernsthaft und dann auch zum Schmunzeln animierend, verewigt. Nachzulesen auf den Tafeln sind aber ebenso Lieder, die der Pflaume gewidmet sind. Zum Reigen gehört selbst die nicht ganz so ernst zunehmende Weise „Am Weihnachtsbaume, da hängt’ne Pflaume!“, nach der Melodie „Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“. Ebenso trug die Aktionsgemeinschaft Horner Feldflur im Bürgerring auch lustige Zungenbrecher, Märchen, Gesundheitstipps, Koch-, Back- und Marmeladenrezepte zusammen. Nicht zuletzt berichten Infotafeln darüber, welche Bedeutung das Obst in der fernöstlichen oder in der chinesischen Mythologie hatte. In der griechischen Mythologie steht die Pflaume sogar von alters her als verstecktes Symbol der weiblichen Sexualität.

Die Texte auf den Infotafeln werden durch passende Fotos und u.a. auch Artikel aus dem Patriot ergänzt. Nicht zuletzt durch originelle und u.a. Zeichnungen von Tatjana Büse aus Horn, die Alt und Jung ansprechen, hoben Gisela Dransmann und Vorsitzender Rainer Niehaus dankber hervor.

Somit dürften sich die Spaziergänge entlang des neuen Baumlehrpfades Pflaumenallee besonders informativ und kurzweilig gestalten. - gö.

20.04.2012 - Viel mehr als Pflaumen und Zwetschgen

Einen Pflaumenbaum pflanzen kann jeder. Wenn es aber darum geht, nach erfolgreicher Arbeit auch noch kreativ auf die unterschiedlichen Pflanzensorten hinzuweisen, dann kommt die Arbeitsgemeinschaft (AG) Horner Feldflur des Bürgerrings Horn-Millinghausen ins Spiel.++Sie trifft sich am morgigen Samstag, 21. April, zum Arbeitseinsatz in der Pflaumenallee. Dort soll am 9 Uhr der zweite Abschnitt des Baumlehrpfads in der Horner Feldflur aufgestellt werden. Jeder zusätzliche Helfer, der die engegierte Gruppe unterstützen möchte, ist gerne gesehen. Und da in der Pflaumenallee - wie der Name schon sagt - vornehmlich Pflaumen und Zwetschgen zu finden sind, hat die AG nicht nur Schilder mit reinen Sortenbeschreibungen versehen. Schließlich würden diese sich dann 29 Mal wiederholen. Stattdessen sind auf den informativen Tafeln, die am Samstag aufgestellt werden, auch Geschichten, Gedichte und vieles mehr zum Schmunzeln und Staunen verewigt. Sogar Rezepte wurden abgedruckt. Ein Projekt, das auch durch seine Kreativität überzeugt. 

29.03.2012 - Bürgerring spuckt kräftig in die Hände

„Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt!“, heißt die Devise für die schon mehr als 100 Mitglieder des höchst engagierten Bürgerrings Horn-Millinghausen. Mit einem ersten großen Arbeitseinsatz, der am zurückliegenden Samstag entlang der Pflaumenallee stattfand, endete für den Vorsitzenden Rainer Niehaus und „seine“ Mitstreiter offiziell die Winterpause.

Allerdings war diese in den vergangenen Monaten und Wochen keineswegs nur von Ruhe geprägt. Hinter den Kulissen, u.a. im Vorstand und in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen, liefen vor allem die Planungen und verschiedene vorbereitende Arbeiten für die nächste Zukunft weiter. Dies frei nach der Devise, die Bürgerrings-Vorsitzender Niehaus Ende vergangenen Jahres proklamierte: „2012 haben wir wieder viel vor...!“

Baumlehrpfad wird im April eingeweiht

Zum ersten Vorhaben, das in Angriff genommen wurde, gehörte jetzt die sach- und fachgerechte Baumschnittaktion an der Pflaumenallee. So haben die Vereinsmitgleider geplant, jedes Jahr an verschiedenen Bereichen in der Feldflur die Bäume nach und nach „in Form zu bringen“.

Zum Arbeitspensum am Samstag gehörte an der Allee die Aufstellung von zwei Ruhebänken, gearbeitet aus Holz. Diese Sitzmöbel, freute sich nicht nur der Vorstand, wurden von Paul Rathert gespendet, der auch den Vorschlag unterbreitete, die Bänke dort zu platzieren.

Die Pflaumenallee rückt abermals am Samstag, 14. April, in den Mittelpunkt der Bürgerring-Aktivitäten. Warum?

Aus Anlass des „Tages des Baumes“ soll der Weg als zweites Objekt der Horner Baumlehrpfade „ausgeflaggt“ werden. Dazu hatte vor Jahren der leider schon verstorbene Jürgen Dransmann den Anstoß gegeben.

Die neuen Info-Tafeln an der Allee beschrieb Gisela Dransmann „vor Ort“ im Gespräch mit dem Patriot, sollen über die Bäume, die im Herbst die süßen Früchte tragen, berichten. Zudem spezielle Informationen rund um die Pflaumen vermitteln.

So u.a. zur Geschichte und sogar zur Mythologie. Ferner ist daran gedacht, auf den Tafeln zu beschreiben, was man alles aus und mit dem Herbstobst machen und herstellen kann; sei’s Kuchen oder leckeres Mus als Brotaufstrich. Weitere Infos dazu folgen rechtzeitig in dieser Zeitung.

Der nächste Arbeitseinsatz des Bürgerrings ist bereits für den morgigen Samstag, 31. März, 9 Uhr, geplant, schaute Udo Spiekermann in den Terminkalender. Dann finden die Arbeiten zur Gestaltung des Grundstückes Marktplatz / Böckumer Straße ihre Fortsetzung. Hier soll, in Abstimmung mit der Stadt Erwitte, ein repräsentativer Ortsmittelpunkt entstehen, der dann spätestens zum 250-jährigen Jubelfest des Schützenvereins Horn-Millinghausen „den“ Hingucker bildet.

Der Rahmen für das überdimensionale Ortswappen ist bereits gemauert und betoniert. Dieser Rahmen wird nun mit Erde verfüllt. Darüber wird ein 2,50 Meter breites Posthorn aus Stahl, dass nach und nach eine reizvolle rostige Patina ansetzen soll, das Wappen vervollständigen. Die Büsche und Bäume im Hintergrund werden entfernt und neues Grün angepflanzt. Ein gerundeter Weg ist geplant und zwei Ruhebänke werden aufgestellt, die vom Königspaar ‘10/’11, Heinz-Josef und Doris Hoffmeier, gespendet wurden.

Erweiterung des Maibaumes

In Arbeit ist die Erweiterung des Maibaumes. Demnach wird eine weitere Traverse für acht zusätzliche Wappen geschaffen, berichtete Rainer Niehaus. Der „Baum“ soll am Abend des 30. April auf dem Markt aufgestellt werden.

Außerdem geht’s an der Kirchwiese weiter: Dort ist eine ansprechende, pflegeleichte Grüngestaltung vorgesehen. Es wurden bereits zwei Buchen und auch ein Stück Hainbuchenhecke gepflanzt.

Weitere Projekte, die in 2012 noch auf der Agenda des Bürgerings stehen:

Gestaltung der historischen Turmstation in Millinghausen, die Willkommensschilder für die Ortseingänge und der Start der lange geplanten Restaurierung des Ehrenmals. Es soll sich zum Jubelfest des Schützenvereins wieder in voller Schönheit präsentieren. - gö.

27.01.2012 - Bürgerring: Höchste Würde gilt Franz Meier

Von herzlichem Applaus wurde jetzt ein bedeutendes Votum der Mitglieder des Bürgerrings Horn-Millinghausen begleitet: Im Verlauf der Jahresversammlung, die in der Gaststätte „Zur Kuhlecke“ stattfand, ernannte die noch junge Vereinigung den langjährigen Ortsvorsteher Franz Meier, der leider schwer erkrankt ist, zu ihrem Ehrenmitglied.

Der Text der schmucken Ehren-Urkunde, den Bürgerringsvorsitzender Rainer Niehaus verlas, bringt wunderbar auf den Punkt, warum Franz Meier die höchste Auszeichnung, die der Bürgerring aussprechen kann, gilt:

„In Würdigung seiner besonderen Verdienste und seiner über Jahrzehnte geleisteten Arbeit für die bauliche Gestaltung unseres Heimatortes, für die Entwicklung der Dorfgemeinschaft und seiner sozialen Einrichtungen und in Dankbarkeit für den initialen Anstoß zur Gründung unseres Vereins ernennt der Bürgerring Horn-Millinghausen Franz Meier zu seinem Ehrenmitglied!“ Rainer Niehaus erinnerte nicht zuletzt daran, dass Franz Meier sich allein 34 Jahre als Ortsvorsteher für Horn-Millinghausen engagierte. Sein Nachfolger im Amt, Martin Niehaus, lobte die stets gute Zusammenarbeit mit dem Geehrten, der als Kommunalpolitiker stets fair gehandelt habe. Nach der erfolgreichen Gründung des Bürgerrings trug Franz Meier dazu bei, dass sich dessen Arbeit binnen kürzester Zeit zu einer Erfolgsgeschichte für das Doppeldorf entwickelte. Erinnert sei besonders an die Ausrichtung des Gastlichen Dorfes bei der Schlosskirmes im Oktober 2010.

In der jüngsten Vergangenheit bekleidete Franz Meier die Position des stellvertretenden Vorsitzenden. Diese Aufgabe wurde jetzt, bei den turnusmäßigen Wahlen, Franz-Josef Kolkmann einstimmig übertragen. Dies für eine Amtszeit von vier Jahren. Als Schriftführer fand Kasper-Heinrich Schlüter Bestätigung. Für die Position des Pressesprechers zeichnet in den nächsten Jahren auch weiterhin Udo Spiekermann verantwortlich. Nicht zur Wahl standen der Vorsitzende Rainer Niehaus, Stellvertreter Stefan Fischer und Finanzchefin Kordula Raneck.

Im Verlauf der Tagung hielten die Mitglieder des Bürgerrings Rückschau auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf Projekte, Arbeiten und Aufgaben in den nächsten zwölf Monaten. Wir berichten noch ausführlich. - gö.

16.01.2012 - Gemeinsam viel erreichen

Das zweite Mal sei fast eine Tradition, das dritte Mal Brauchtum. Mit dieser bekannten Redensart leitete der Vorsitzende des Bürgerrings Horn-Millinghausen, Rainer Niehaus, seine Ansprache zum zweiten Neujahrsempfang in der Mehrzweckhalle ein und stellte zugleich die Wiederholung im nächsten Jahr in Aussicht.

Einwohner aller Generationen durfte neben Rainer Niehaus auch Ortsvorsteher Martin Niehaus begrüßen. Zudem verlas er einen Brief, in dem mitgeteilt wurde, dass der Antrag des Kinderparlaments der Cyriakus-Grundschule auf einen Fußgängerüberweg mit Zebrastreifen auf der Langestraße, in Höhe der Sparkasse, bewilligt sei (Bericht folgt). „Das Kinderparlament hat es geschafft, danke!“, freute sich Martin Niehaus und die Gäste des Empfangs spendeten kräftigen Applaus.

In seiner Ansprache gab der Ortsvorsteher zudem Antworten auf Fragen, die sich in 2011 stellten. Etwa: „Unser Dorf hat Zukunft?“ „Ja!“, betonte Martin Niehaus, nicht nur mit Blick auf die Teilnahme am Kreiswettbewerb im vergangenen Jahr. Horn-Millinghausen belegte dabei einen vierten Platz. Für 2014 sei die erneute Teilnahme geplant. Noch keine Antwort hatte Niehaus auf die Frage, wie es mit der Mehrzweckhalle weiter gehe. „Wir suchen momentan gemeinsam mit der Stadt Erwitte nach einer Lösung“, so der Ortsvorsteher.

Über die Aktivitäten des Bürgerrings berichtete Rainer Niehaus. Für einen symbolischen Preis von einem Euro übernehme der Bürgerring die ehemalige RWE-Turmstation Millinghausen. Die ersten Ideen für die spätere Nutzung würden bereits entwickelt, weitere Anregungen seien willkommen. Zu den vielen Projekten in 2012 zählen zudem die Erweiterung des Baumlehrpfades durch die AG Horner Feldflur, Willkommensschilder an den Horner und Millinghauser Ortseingängen und weitere Gestaltungsmaßnahmen auf dem Spielplatz an der Cyriakus-Grundschule. Es gebe vielfältige Arbeiten und Aufgaben zu verrichten und der Bürgerring freue sich, wenn sich wieder viele freiwillige Helferinnen und Helfer an den Aktionen beteiligten, so der Vorsitzende.

Mehr Informationen gibt es bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch, 25. Januar, um 19.30 Uhr im Gasthof Spiegel „Zur Kuhlecke“. Dazu lud Rainer Niehaus herzlich ein. Einen freundlichen Aufruf zur Mithilfe startete auch Ortsheimatpfleger Ulrich Raneck, der die AG Dorfhistorie leitet. Er bat die Anwesenden darum, ihm Material für die Chronik zukommen zu lassen. - eks

10.01.2012 - Horner Empfang zum neuen Jahr

Nach der sehr guten Resonanz auf die Premiere im vergangenen Jahr, sind am Sonntag, 15. Januar, ab 11.30 Uhr erneut alle Einwohner von Horn-Millinghausen zum Neujahrsempfang in der Mehrzweckhalle eingeladen. Dann möchten Ortsvorsteher Martin Niehaus und der Bürgerring während eines kleinen Umtrunks das Jahr 2011 Revue passieren lassen und gelichzeitig auch einen Ausblick auf 2012 geben.

MArtin Niehaus: "Der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern ist uns sehr wichtig, ihre Anregungen können uns dabei helfen, unsere beiden Ortsteile noch attraktiver zu gestalten. Deshalb würden wir uns über einen guten Besuch wieder besonders freuen." Rainer Niehaus, Vorsitzender des Bürgerrings, legt besonderen Wert darauf, dass auch die Neubürger in das örtliche Geschehen mit eingebunden werden. Selbstverständlich sollen dabei auch das persönliche Gespräch und die Geselligkeit nicht zu kurz kommen.